Netzwerkstelle Wrangelkiez
Die Netzwerkstelle Wrangelkiez ist Teil des Familien- und Nachbarschaftszentrums Kiezanker 36 und eine zentrale Anlaufstelle für die Nachbarschaft im Wrangelkiez und im Reichenberger Kiez. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen hier die Familien im Kiez – ihre Lebensrealitäten, ihre Bedarfe und ihre Perspektiven. Die Netzwerkstelle setzt sich dafür ein, dass die Stimmen von Eltern, Kindern und Familien im Stadtteil gehört und in Netzwerken, Projekten und Gremien mitgedacht werden. Wir unterstützen Familien, Initiativen, Bildungseinrichtungen und nachbarschaftliche Gruppen dabei, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam Projekte umzusetzen. Dabei begleiten wir insbesondere Angebote der Familienförderung, der kulturellen Bildung sowie soziale und nachbarschaftliche Initiativen im Kiez. Unser Ziel ist es, gute Bedingungen für Familien zu schaffen und ihre Teilhabe am Gemeinwesen zu stärken.
Als Netzwerkstelle sind wir gut im Kiez verankert und stehen im engen Austausch mit Einrichtungen, Projekten, Gremien und engagierten Nachbarinnen und Nachbarn. So bleiben wir nah an den aktuellen Themen, die Familien und die Nachbarschaft bewegen, und können Bedarfe frühzeitig aufgreifen und weitergeben. Gleichzeitig verstehen wir uns als Bindeglied zwischen Familien, Nachbarschaft, Einrichtungen und Verwaltung.
Wir organisieren und begleiten Austauschrunden, Begegnungsveranstaltungen, Feste und Fachformate – immer mit einem besonderen Blick auf Kinder und Familien. Außerdem vernetzen wir Bildungs- und soziale Einrichtungen im Stadtteil und begleiten Prozesse wie Netzwerktreffen, Kooperationen und gemeinsame Projekte im Sozialraum.
Ein weiterer wichtiger Teil unserer Arbeit ist die Bereitstellung von Ressourcen für die Nachbarschaft. Wir verleihen Materialien und Technik für Veranstaltungen und Gruppentreffen und unterstützen Initiativen, Hausgemeinschaften und Einrichtungen bei der Umsetzung ihrer Ideen. Gemeinsam mit dem Kiezanker stellen wir zudem Materialien für Familien und Kinder zur Verfügung, um den Alltag niedrigschwellig zu erleichtern.
Kontakt: netzwerkstelle@pfh-berlin.de
Tel: 0160 – 99 87 00 92
Mobile Stadtteilarbeit – Gemeinwesenarbeit Reichenberger Kiez
Befragung im Reichenberger Kiez
Wir von der Mobilen Stadtteilarbeit stellen uns die Frage, was euch im Reichenberger Kiez aktuell bewegt und wollen euch dabei unterstützen, diese Themen gemeinsam in der Nachbarschaft anzugehen. Mit euren Interessen, Anliegen, Sorgen und Problemen seid ihr nämlich nicht allein und gemeinsam lässt sich einiges bewegen!
Um einen besseren Eindruck über die Themen im Kiez zu bekommen, haben wir eine Befragung durchgeführt, an der 105 Personen teilgenommen haben. Die Ergebnisse der Befragung könnt ihr euch hier anschauen.
Wenn ihr Fragen habt, euch für die genannten Themen engagieren oder weitere Ideen einbringen möchtet, dann meldet euch gerne bei uns!
Tine: Stadtteilarbeit Wrangel- und Reichenberger-Kiez
Kontakt: christine.gohlke@pfh-berlin.de
Infos zum Projekt:
Nach dem Auslaufen des EFRE Projekts „Der Görlitzer Park – unsere Brücke zwischen dem Wrangel- und dem Reichenberger Kiez“ wird ab 01. Juli 2022 die (mobile) Stadtteil- und Gemeinwesen Arbeit im Reichenberger Kiez über das Projekt „Mobile Stadtteilarbeit mehr Begegnung und Austausch – mehr Engagement und Teilhabe“ des VskA finanziert.
Das Projekt „Mobile Stadtteilarbeit“ wurde vom Verband für sozial-kulturelle Arbeit (VskA) beantragt und wird aus Mitteln des EU-REACT – Programms als Teil der Reaktion auf die Covid-19 Pandemie gefördert. Der VskA übernimmt in einem Dachprojekt die Koordination der Teilprojekte. Sie sollen sich gleichmäßig über die Bezirke verteilen und gerade die Sozialräume, in denen Vereinsamungstendenzen und Anonymisierung besonders stark zu beobachten sind, sollen mit den Angeboten des Projekts versorgt werden.
Weitere Infos zu allen Berliner Projekten gibt es unter www.stadtteilzentren-mobil.de
Die Stadtteil- und Gemeinwesenarbeit im Reichenberger Kiez agiert seit 2016 zielgruppen- und themenübergreifend und ist aufgrund der räumlichen Gegebenheiten mobil bzw. aufsuchend ausgerichtet. Alle Menschen, Gruppen, Initiativen, Projekte und Einrichtungen werden durch die Stadtteilarbeit dort erreicht wo sie aktiv sind. Sie werden nach Bedarf miteinander vernetzt. Dabei richtet sich die Arbeit nach den Bedarfen von „unten“ – aus dem Kiez. Darauf aufbauend werden im 12-monatigen MoSt-Projekt (von 01.07.2022 bis 30.06.2023) die Folgen der Pandemie und ihre Auswirkungen auf die unterschiedlich vulnerablen Bevölkerungsgruppen im Reichenberger Kiez besonders in den Blick genommen. Die daraus resultierenden Bedarfe und Zielgruppen sollen analysiert und mit passgenauer Gemeinwesenarbeit adressiert werden. Die vorhandenen Akteur:innen werden eingebunden sowie strukturell und konzeptionell vernetzt.
Das Projekt verfolgt vor allem das Ziel, zentrale Themen, die die Menschen in den Kiezen bewegen zu identifizieren und dabei zu unterstützen diese Themen gemeinsam anzugehen, um zur Verbesserung der Lebenssituation beizutragen.
Aufwertung und Verdrängung sind seit längerem die größte Belastung und verändern seit Jahren wichtige soziale Kiezstrukturen. Kündigungen, extreme Mieterhöhungen und Zwangsräumungen betreffen nicht nur Mieter*innen und Mieter, sondern auch Gewerbe und soziale Einrichtungen. Es gibt viele engagierte, kreative und solidarische Menschen, die sich dem widersetzen, damit die nachbarschaftlichen Unterstützungsstrukturen erhalten bleiben. Diese solidarischen Menschen und Orte sind für neuankommende ebenso wie für langjährig im Kiez lebende oder arbeitende Menschen von großer Bedeutung, nicht zuletzt um die Folgen der Corona-Pandemie und des Angriffskriegs in der Ukraine gemeinschaftlich zu bewältigen.
Andere Themen sind beispielsweise eine sichere Verkehrssituation oder die Nutzung und Entwicklung von Freiräumen. Durch die Schaffung von vielfältigen Begegnungsräumen und durch die aufsuchende Gemeinwesenarbeit gibt es Beratungs- und Vernetzungs-Möglichkeiten. Es geht darum, dass Menschen aus den Kiezen zusammenkommen, voneinander erfahren und Zusammenhalt gestärkt werden kann: Veranstaltungen wie Kiezfeste und -märkte, die Vernetzung von Einrichtungen, Projekten und Initiativen, die Unterstützung einzelner Vorhaben und Gruppen werden durch ein mobiles Team und mit Methoden der Gemeinwesenarbeit organisiert.

Links zu hilfreichen Informationen:
- Infos zur Rückerstattung von Heiz- und Betriebskosten (inkl. Antragsmaterialien und Adressdatenbanken für Beratungsstellen und Rechtsanwält*innen)
- Einige Antworten zu Fragen rund um das Thema Energie
- Übersicht von Angeboten für Menschen ohne Obdach in Kreuzberg
Kontakt: christine.gohlke@pfh-berlin.de


