Wrangelkiez und Reichenberger Kiez

Netzwerkstelle im Wrangelkiez

Die Netzwerkstelle begleitet und fördert schwerpunktmäßig Netzwerke und Initiativen aktiver Nachbar*innen  und Einrichtungen im Wrangelkiez und versucht diese mit dem Reichenberger Kiez zu verknüpfen.

Das Bildungsnetzwerk „Wrangelkiez macht Schule“, der Nachbarschaftsverein „WrangelkiezRat“ und die Anti-Gentrifizierungs-Initiative „Bizim Kiez“ sind ebenso wichtige Akteure in diesen Netzwerken wie die Kooperationspartner Bezirk, Lehre und Forschung und nicht zuletzt die Fördergeber.

Dabei orientiert sich die Arbeit an den akuten Themen der Nachbarschaft – dazu zählen unter anderem: allen zugängliche Bildungsgelegenheiten, Möglichkeiten den Konsequenzen von Verdrängung und Touristifizierung im Kiez aktiv zu begegnen, Gelegenheiten zu nachbarschaftlichen Begegnungen und die gleichberechtigte Teilhabe am öffentlichen Raum, sichere und gesunde Bewegungsmöglichkeiten im Kiez.

Diese Themen betreffen die gesamte Nachbarschaft – besonders aber auch Familien und Kinder. Deshalb ist die Arbeit der Netzwerkstelle eng mit dem Familien- und Nachbarschaftszentrum und dessen Angeboten verzahnt. Im Team mit der Stadtteilarbeit im Reichenberger Kiez werden Akteure auf beiden Seiten des Görlitzer Parks darin unterstütz als Nachbar*innen öffentlich hörbar zu werden und ihren Kiez mitzugestalten. Gemeinsame Feste und Veranstaltungen wie das Familienfest im Görlitzer Park werden als positive Nachbarschaftserfahrung ebenfalls im Rahmen dieser Arbeit organisiert.

Gemeinwesenarbeit / Stadtteilarbeit Reichenberger Kiez

EFRE Projekt „Der Görlitzer Park – unsere Brücke zwischen dem Wrangel- und dem Reichenberger Kiez“

Das Projekt verfolgt vor allem das Ziel, zentrale Themen, die die Menschen in den Kiezen bewegen zu identifizieren und dabei zu unterstützen diese Themen gemeinsam anzugehen, um zur Verbesserung der Lebenssituation  beizutragen. Die Probleme und Stärken ähneln sich in beiden Kiezen jenseits des Görlitzer Parks: Aufwertung und Verdrängung sind seit längerem die größte Belastung und verändern seit Jahren die Kiezstruktur. Kündigungen, extreme Mieterhöhungen und Zwangsräumungen betreffen nicht nur Mieter*innen und Mieter, sondern auch Gewerbe und soziale Einrichtungen. Es gibt allerdings viele engagierte, kreative und solidarische Menschen, die sich dem wiedersetzen. Andere Themen sind beispielsweise eine sichere Verkehrssituation oder die Nutzung und Entwicklung von Freiräumen. Durch die Schaffung von vielfältigen Begegnungsräumen gibt es Möglichkeiten, dass Menschen aus den Kiezen zusammenkommen, voneinander erfahren und Zusammenhalt gestärkt werden kann: Veranstaltungen wie Kiezfeste und -märkte, die Vernetzung von Einrichtungen, Projekten und Initiativen, die Unterstützung einzelner Vorhaben und Gruppen werden durch ein Team in der Gemeinwesenarbeit, die für beide Kieze zuständig, mitorganisiert.